Über 2.000 Unterschriften für einen Mietpreisstopp bei der Nassauischen Heimstätte – Kundgebung und Protestaktion am Montag, 9. März an der Geschäftsstelle

Es ist soweit: Das Bündnis für einen Mietpreisstopp bei der Nassauischen Heimstätte (NH) hat inzwischen mehr als 2.000 Unterschriften von Mieterinnen und Mietern der NH gesammelt. Ein deutlicheres Zeichen für die breite Unterstützung dieser Forderung ist kaum vorstellbar.

Wir haben eine große Mobilisierung unter den Mieterinnen und Mietern der NH erreicht“, erklärt Daniel Katzenmaier, 1. Vorsitzender der Mietergewerkschaft Deutschland. „Aufsichtsrat und Geschäftsleitung der Wohnungsbaugesellschaft müssen jetzt endlich im Interesse der Menschen handeln, die bei der NH wohnen.

Auch nach einem offenen Brief an den Aufsichtsrat der NH gab es bislang keine Reaktion. Die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden Kaweh Mansoori und Prof. Dr. Marcus Gwechenberger haben sich bisher nicht gemeldet. „Sie ignorieren weiterhin die Interessen von über 2.000 Mieterinnen und Mietern der NH. Man hat den Eindruck, sie wollen das Thema einfach aussitzen“, kritisiert Jürgen Ehlers von der Nachbarschaftsinitiative Frankfurt Nordend/Bornheim/Ostend (NBO).

Eine Mieterin der NH, die kürzlich eine Mieterhöhung erhalten hat, beschreibt ihre Situation so: „Meine Mieterhöhung liegt über der letzten Rentenerhöhung. Und wenn ich sehe, wie sich der Ölpreis entwickelt, dann muss die Miete gedeckelt werden, damit ich noch über die Runden komme.“

Um der Forderung nach einem Mietpreisstopp Nachdruck zu verleihen, wird das Bündnis am 9. März 2026 um 17 Uhr vor der Geschäftsstelle der Nassauischen Heimstätte in der Hofstraße 5 eine Kundgebung und kreative Protestaktion durchführen. Dabei sollen die gesammelten Unterschriften, die den Mieterinnen und Mietern eine Stimme geben, erneut an die Geschäftsleitung und Aufsichtsrat übergeben werden.

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